Tag 22 / 28.4.        Las Vegas - Zürich
Wir fliegen um 17.05  Ortszeit in Las Vegas ab und sollten am Freitag 13.o5 in Zürich landen.
Wir hatten eine wunderbare und auch lehrreiche Reise. Haben sehr viel Schönes gesehen, und uns oft auch gewundert, wie hier  gelebt wird. Was an Haus, Autos oder Gerätschaften nicht mehr gebraucht wird, liegt einfach rum, verlottert und verrostet. Man zieht weiter und lässt alles zurück was nicht mehr benötigt wird.  Dieses  riesige Land, mit so vielen verschiedenen Landschaften und diesen Distanzen, ist so abwechslungsreich, das kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat. Wir waren oft Irgendwo im Nirgendwo, das war herrlich. Wir haben die Ruhe und die leeren Strassen genossen, angehalten wann es uns gefiel, und viel Spass gehabt.
Auch nach diesen 3 Wochen vertragen wir uns immer noch sehr gut und würden es wieder tun.
4200 Kilometer haben wir zurückgelegt und dabei 600 lt Benzin verbraucht. Doris ist alles selbst gefahren und ich danke ihr von Herzen dafür. Ich hätte mich hier nicht zurecht gefunden.
Wir hoffen, ihr hattet etwas Freude an unserem Blog und freuen uns, euch bald zu sehen.

Tag 21 / 27.4.             Las Vegas
Wir geniessen unser Frühstück auf dem Balkon und schauen Richtung Flughafen, wo viel Betrieb ist. Es gibt keinen Ausflug mehr, wir ordnen alles, packen und wägen unsere Koffer, damit wir wissen, ob noch Einkäufe Platz haben. Zum Glück ja, so können wir doch noch ins Outlet und uns was Schönes besorgen. Dann geniessen wir einfach noch unser Appartement und die Aussicht von unserem Balkon. Abendessen ist nochmals im Texas Roadhouse, da wir dort immer gut gegessen haben.

Nach Hause fliegen können wir ohne Maske und  auch im Flughafen in Las Vegas braucht es sie nicht mehr. Hurra

 

 

 

Tag 20 / 26.4.                Pahrump - Las Vegas             115 km
Unser letzter Tag ist gekommen, an dem wir von Ort zu Ort fahren, diesmal bleiben am Ankunftsort. In  Las Vegas bleiben wir  2 Tage  bis zu unserem Abflug. Wir kommen in die Nähe von Las Vegas, das merken wir gut. Es sind mehr Autos unterwegs zu den Sehenswürdigkeiten. Es war eine kurze Strecke mit Halt im Red Rock, wo wir unsere letzte, tolle Wanderung machten. Wieder gab es tolle Bergformationen und blühende Fauna. Ab und zu wehte ein kühles Lüftchen, das uns half, die Hitze zu ertragen. Auf den Warnschildern an den Strassen wurden uns immer wieder wilde Tiere "versprochen" die die Strasse überqueren. Alles leere Versprechungen. Bis auf den Road Runner haben wir keine angetroffen. In Las Vegas haben wir im Platinum ein Appartement mit Küche und Wohnzimmer. Echt feudal, wir geniessen es im 12 Stock mit Balkon und toller Aussicht. 
Und heute gibt es das erste Mal ein Essen im MC Donald, zum Abschluss muss das sein. Bis jetzt haben wir immer nur Cappucchino getrunken. 

 

Death Valley                       Pahrump

Tag 19 / 25.4.             Beatty - Death Valley - Pahrump       363 km
Wir sind vor dem Frühstück losgefahren um die kühle Zeit zu nutzen. Im Death Valley haben wir dann unser Frühstück in aller Ruhe geniessen können. Unsere Route ist auf dem Plan, in den Fotos, schwarz nachgezeichnet.  Wie schon öfters auf unserer Route wurden auch im Death Valley Bodenschätze gefunden. Mitte 1900 Jahrhundert wurde hier während 10 Jahren Borax abgebaut. Mit Maultieren wurde es dann weiter transportiert. Für die 2 Wagen und den Wassertank benötigte es 20 Maultiere.
Auf dem Zabriskie Point konnten wir uns ab den Farben und Formen fast nicht satt sehen. So etwas haben wir bis jetzt in keiner Gegend gesehen. Wir sind  glücklich, dass wir in dieser Jahreszeit reisen. Wenn wir uns vorstellen, was für ein Gedränge das in der Ferienzeit hier gibt, graust es uns. Weiter ging es zum tiefsten Punkt im Death Valley, 90 Meter unter dem Meeresspiegel. Ab hier waren wir praktisch allein auf der Strasse, alle fuhren in die andere Richtung. So können wir unsere Fahrt geniessen, halten wo wir wollen um zu fotografieren ohne Stress. In Pahrump haben wir ein hübsches Zimmer mit Terrasse wo wir den Abend geniessen können und am Morgen Frühstücken.

 

Tag 18 / 24.4.            Mammoth Lake - Beatty
Unsere warmen Jacken wurden heute zuunterst im Koffer versorgt. Ab jetzt wird es immer wärmer. Kurzentschlossen haben wir unsere heutige Route geändert , die uns so nach Benton führte. Hier leben 13 1/2 Personen. Wir fragen uns immer noch. wer die halbe Person ist. Sehr interessant die vielen Maschinen und die Geschichte dieses Ortes. Aber wer lebt so, das fragen wir uns immer wieder. Weit und breit ist einfach nichts. Der nächste Halt war in Tonopah, wieder eine alte Minenstadt die aber 1911, 10 Jahre nach dem ersten Silberfund, geschlossen wurde. Wir besichtigten den Friedhof von all den Menschen die währen dieser 10 Jahre gestorben sind. In dieser Gegend gab es mehrere solcher lukrativen Minen.
In Beatty, unserem Ziel für Heute,  gibt es vierbeinige, freilebende Esel. Teilweise sehen sie nicht so gesund aus.

Tag 17 / 23.4.            Mammoth Lake
Unser Zimmer ist ja super schön, aber der Essraum für das Morgenessen ist unfreundlich kalt. Da macht es keine Freude zu essen. Morgen werden wir auf dem Zimmer essen.
Nach dem Morgenessen sind wir zu den heissen Quellen gefahren. Der Geschmack nach Schwefel war nicht so stark, und das Wasser des Flusses ist teilweise angenehm warm. Gemütlich sind wir dem Fluss entlang gewandert und haben die Ruhe und die Sonne genossen. Zum Glück ist hier noch keine Urlauber Saison, sonst wäre sicher ein Menschenauflauf und mit der Ruhe wäre es vorbei.
Für den Nachmittag ist eigentlich ein Ausflug zum Devils Postpile National Monument geplant, aber der ist leider noch geschlossen.
Deshalb  sind wir in Mammoth Village gewesen. Ist eben auch ein typischer Ferienort, wie Gstaad etc. Alles etwas teurer als anderswo.

 

Tag 16 /   22.4.           South Lake Tahoe - Mammoth Lake      225 km
Bei schönem Wetter fuhren wir los Richtung Mammoth Lake. Die Strassen ab South Lake Tahoe über Kingsbury nach Gardnerville, waren alle sauber, auch auf 2100 Meter. In Gardnerville war dann auch unser Auto vom Schnee befreit. Hier hat es sehr viele schöne Häuser und gepflegte Gärten. Es ist auch ein anderer Baustil, und weniger baufällige Baracken. Jede Gegend hat ihre spezielle Landschaft und jede ist faszinierend, auch wenn so viel abgebrannt oder total dürr ist.
Am Mono Lake, haben wir einen Halt gemacht um die speziellen Tuffsteinfelsen zu besichtigen. Es ist ein Salzsee auf 1900 Meter. Sein Salzgehalt ist höher als im Meer.
Obwohl wir auf unsere Route oft auf 2400 Meter waren, hatte es Streckenweise 4 spurige Strassen, von solchem Luxus können wir in der Schweiz nur träumen. Mammoth Lake ist ein totales Touristendorf auf 2400 Meter, zum Glück jetzt fast schneefrei.
Abendessen war bei John's Pizza Works, ein sehr feines Essen. Ist zu empfehlen.

Tag 15 / 21.4.               South Lake Tahoe
Über Nacht hat es ca 5 cm Neuschnee gegeben. Die Strassen wurden schnell geräumt, schon am Morgen waren sie sauber.
Es hat aber immer wieder geschneit, abwechselnd mit Sonnenschein.
Deshalb haben wir das Auto stehen lassen und haben die Stadt zu Fuss erkundet. So sind doch 10 km zusammen gekommen. Fotos hat es deswegen kaum gegeben. Wir hoffen auf Morgen.

 

 

 

 

Tag 14 / 20.4.           Sparks - Lake Tahoe      134 km
Nach einer guten Nacht in einem tollen Bett, sind wir bei Sonnenschein zu unserem ersten Ziel, dem Wilbur D. May Park gefahren. Es ist ein sehr schön angelegter Park in Reno. Man merkt die Stadt überhaupt nicht, wenn man im Park ist und kann die Ruhe geniessen. Anschliessend führte uns der Weg über einen Pass, nach Virginia City, einer Gold- und Silbergräberstadt auf 1900 Meter, am Fusse des Mount Davidson. Im 1900 Jahrhundert war es eine reiche Stadt mit bis zu 25'000 Bewohnern, hauptsächlich Minenarbeiter. Heute leben noch ein paar Hundert Menschen hier. Die TV Serie Bonanza, spielt sich in dieser Region ab. 
In South Lake Tahoe angekommen sind wir zum See spaziert und genossen die Sonne und die schöne Landschaft. Wir haben ein wunderschönes Zimmer, mit super Service bekommen und sind die einzigen Gäste in diesem Hotel.

 

Tag 13 / 19.4.             Winnemucca - Sparks  Nevada    257 km
Entspannt fahren wir nach Sparks. Kurzer Aufenthalt beim Ray Patch Dam um zu fotografieren. Für unsere Freundschaft haben wir in Lovelock, an einem dafür vorgesehenen Platz, ein Schloss angebracht, so hoffen wir auf eine lange Freundschaft. Das war eine tolle Ueberraschung von Doris.
In Fernley sind die Felder total ausgetrocknet und alles ist abgestorben. Bäume haben Brandspuren  sind aber schon wieder etwas grün.
In Sparks hat es einen tollen Park mit See direkt bei unserem Hotel. Trotz Wind, sind wir um den See spaziert und haben die Tiere genossen. Die Erdhörnchen und auch die Vögel mit der gelben Brust sind extrem zutraulich. Der Weg zu unserem Restaurant für das Abendessen führte uns nochmals um den See. 
Jetzt hoffen wir, dass es Morgen am Lake Tahoe nicht schneit, kalt wird es sicher sein.

 

Tag 12 / 18.4.            Elko - Winnemucca    214 km
Bei Sonnenschein sind wir Richtung Winnemucca losgefahren. Die Strecke Twin Falls - Winnemucca ist wohl eine Fernfahrerstrecke, PWs hatte es wieder wenige unterwegs. Es war friedlich und entspannt zum fahren. Auf der ganzen Strecke gibt es sehr wenige Siedlungen. Es ist vor allem ein Bergabbau Gebiet.
Viel zu früh sind wir am Ziel angekommen. So sind wir planlos 8 km in der Prärie gewandert. Plötzlich begann der Wind extrem zu blasen und der Himmel bedeckte sich immer mehr mit Wolken. Wir befürchteten fast, dass es noch zu regnen beginnen könnte. Zum Glück verzogen sich die Wolken aber wieder.
Beim spazieren durch Winnemucca sieht man viele spezielle Männer, man sieht ihnen an dass sie Minenarbeiter sind.

Tag 11 / 17.4.               Twin Falls - Elko NV          265 km
Bei schönem Wetter sind wir in Twin Falls gestartet. Die Strassen sind wieder leer, es sind wohl Alle in der Kirche oder noch am schlafen. Wir hatten eine wunderbar ruhige und abwechslungsreiche Fahrt. Wir staunen immer wieder, wie unterschiedlich die Häuser sind. Heruntergekommene Baracken, auf dem Grundstück lauter Müll, und daneben ein schönes Haus, und aufgeräumt. Hier werden Autos und Maschinen nicht entsorgt, es wird einfach alles liegen gelassen und es verrostet. Unbewohnte Häuser oder was davon übrig ist, verlottern einfach. Egal wie heruntergekommen die Behausung ist, es hat fast immer ein Wohnwagen oder Wohnmobil  auf dem Grundstück. Das muss hier sehr wichtig sein. Wenn das Haus nicht mehr bewohnbar ist, zieht man einfach in den Wohnwagen.
In Elko angekommen sind wir noch an einen See um zu spazieren, nach dem Sitzen tut das immer gut.

Tag 10 / 16.4.              Layton - Twin Falls               350 km
Am Morgen befürchteten wir noch, dass es viel Verkehr haben könnte, wegen der Ostertage. Dem war aber nicht so. Kaum waren wir aus Ogden raus, war der Highway fast leer. Kaum PW's, fast nur LKW's auf ca 200 Km Fahrt. Die Route führte uns lange über ein Hochplateau mit vielen Rinderherden. Eine tolle Landschaft mit grossen Feldern und sanften Hügeln. In Twin Falls musste ein Besuch im Western Store sein. Das ist ein Laden mit speziell schönem Reitzubehör.  Anschliessend noch ein Abstecher zu den Shoshone Falls. Bei schönem Wetter  wäre hier ein wunderbarer Platz zum verweilen und picknicken.

 

Tag 9 / 15.4.                Layton
Die Schreiberin hat verschlafen und musste von Doris sanft geweckt werden. Zum Glück haben wir nichts verpasst, das Wetter wurde gegen Mittag nämlich immer besser. Am Morgen hat es noch ein wenig geregnet, aber am Nachmittag hatten wir Sonne und die Temperatur war super zum wandern.
Antelop Island ist wunderschön, und zum wandern ideal. Schon am Anfang unserer Route zu der  Fielding Garr Ranch, sahen wir 2 grosse Herden Bisons. Wir konnten unser Glück kaum fassen.
Die Fielding Ranch gibt es seit 1848 und wurde bis 1981 bewirtschaftet. Eine sehr interessante Ranch, auf der man noch alles sieht, was seit der Gründung bis in die neuere Zeit an Geräten gebraucht wurde. Von der Rinderzucht wurde zur Schafzucht gewechselt und dann wieder zu Rinderzucht. 1981 wurde die Insel ein State Park. 
Anschliessend haben wir eine Rundwanderung gemacht. Die wurde aber von einem einzelnen Bison, der genau auf der Wanderroute lag, gestört. Wegen ihm mussten wir einen Umweg von 1 Stunde machen. Wir trauten uns nicht, so nahe an ihm vorbei zu gehen.

 

Tag 8 / 14.4.                      Springville - Layton           121 km
Da das Wetter und die Temperatur ( 8 Grad ) noch nicht besser ist, gibt es einen Shopping Day im Outlet in Lehi. Wir suchen nicht, finden aber viel. Das Wichtigste, eine leichte aber warme Jacke. Die werden wir noch benötigen. Anschliessend gibt es ein Besuch im Sea Quest. In der Schweiz wäre diese Tierhaltung verboten. Die meisten Tiere haben zu wenig Platz, oder sind in einem eintönigen Aquarium. Es tut einem richtig leid.
Abendessen war im Texas Road House, es war wieder lecker.
Jetzt müssen wir noch unseren Einkauf sortieren.
Wir hoffen, dass wir Morgen wieder einmal wandern können,


Tag 7 / 13. April                 Parowan - Springville  291 km
Nach einem feinen, speziellen Frühstück sind wir bei -5 Grad losgefahren, zum Glück ohne neuen Schnee. 
Wir befinden uns immer über 1300 Meter, was wir während der Fahrt gar nicht  bemerken. Ich habe wieder etwas gelernt auf der Fahrt. Hier sind sehr viele LKWs unterwegs, und zwar starke, grosse Gefährt. Sie dürfen die gleiche Geschwindigkeit fahren wie PWs. Wer die Geschwindigkeit nicht erreichen kann, fährt rechts und hat die Warnblinkanlage immer eingeschaltet. Hier hält sich selten Jemand an die Geschwindigkeitsbegrenzung ( ausser Doris ), auch LKWs überholen dich immer wieder.
Wir sind in einem Mormonen Staat, in dem es extrem viele Kirchen hat. Alte Häuser, in denen im 1900 Jahrhundert Mormonen gelebt haben, besitzen viele Aussentüren. Da mehrere Frauen im Haus lebten, brauchte es für jede Frau einen eigenen Eingang, damit die verschiedenen Frauen nicht wussten, bei welcher Frau der Mann ist. Heute leben die Mormonen nicht mehr in der Vielehe.
Unser erster Zwischenhalt war in Mona. Wir besuchten die Living Farm, eine Essentiell Oil Farm. Und in Santaquin, Rowley's Red Barn Gift Shop. Viel mehr konnten wir nicht unternehmen, es ist zu kalt und es weht immer noch ein schwacher Wind.
Zum Abschluss des Tages, Essen im Cracker Barrel.

Tag 6 / 12. April         Page - Parowan          354 km
Es ist immer noch kalt, aber zum Glück hat der Sturm nachgelassen. Bei schönem Wetter fahren wir auf einer anderen Route nach Kanab zurück. Es ist wieder eine sehr abwechslungsreiche Gegend. Weiter geht es durch Dixie National Forest. Die Strecke ist sanft ansteigend, so dass wir gar nicht bemerken, dass wir auf 2940 Meter sind. Am Duck Lake sieht Doris einen Weisskopf Seeadler, leider kann ich ihn nur aus weiter Ferne fotografieren. In Cedar City, das ein hübsches Städtchen ist, gibt es einen Kaffee Halt. In einem Coffee Shop gönnen wir uns einen feinen und günstigen Cappuccino. In Parowan übernachten wir in einem kleine B&B das mit vielen persönlichen Gegenständen eingerichtet ist. Da es noch zu früh ist für das Abendessen, besuchen wir den Dinosaurier Track und den Gap Petroglyphs.
Es ist kalt, wir hoffen fest, dass es in der Nacht nicht noch schneit. 

Tag 5 / 11. April            Page
Heute haben wir eine Boots Tour auf dem Lake Powell genossen. Um 9.00 Uhr war Abfahrt. Wir staunten nicht schlecht als wir erfuhren, dass wir die einzigen Fahrgäste sind, die Tour aber trotzdem statt findet. Natürlich genossen wir diese VIP Tour in vollen Zügen, mit einem voll motivierten Guide, der für uns eine spezielle und längere Route fuhr. Er nahm den Navajo Canyon den längsten Seitenarm. Er erklärte uns vieles zu diesem Stausee. Im Jahr 1999 war der See zu 90% gefüllt, das heisst, das Wasser reichte bis zu der roten Farbe am Felsen. Ab Seeboden bis zur höchsten Stelle sind das 270 Meter. Am Nachmittag haben wir wegen Sturm und Sand in der Luft nichts unternommen. Ausruhen war angesagt.

Tag 4 / 10.April                Kanab - Page     202 km
Um 7.00 Uhr waren wir schon beim Frühstück, da wir wieder früh wach waren. Bei 10 Grad fuhren wir los Richtung Lees Ferry am Colorado River. In Kanab sind die Felsen rot, man ist voll in der Wüste, die Landschaft ist karg, aber schon nach 20 Minuten Fahrt, ist alles schon grüner und die Landschaft flach und weit. 
In Lees Ferry war die Wanderung des Cathedral Wash Trails geplant.
Wie auch schon vor Jahren in Page, haben wir auch hier den Einstieg in den Canyon ewig lange nicht gefunden, und als wir endlich loswandern konnten, mussten wir nach einer kurzer Strecke aufgeben, weil der Weg für uns nicht machbar war. Schade, der Weg hätte zum Colorado River geführt. Zum Glück sind wir in Lees Ferry schon ein Stück am Colorado entlang gewandert. Am Abend noch ein feines Essen im Denny's und dann im Hotel ausruhen und für Morgen planen.

Tag 3 / 9. April              Kanab
Wir sind früh erwacht und konnten nicht mehr schlafen. So sind wir sehr früh in die Coral Pink Sand Dünen gefahren. Dort wurden Plastik Ostereier im Sand verteilt. Es ist ein Brauch von hier, dass die Kinder sie einsammeln und den Inhalt mitnehmen, das Ei hier lassen, weil die wieder gefüllt werden für die nächste Kindergruppe.
Wir konnten uns an den Dünen fast nicht satt sehen, so schöne Farben und Formen. Natürlich sind wir auch in den Dünen gewandert.
In Amerika gibt es viele abgelegene Picknickplätze. Bei den heutigen Picknickplätze in den Dünen, gab es sogar  grosse Gasgrills, die alle benützen können, und Stromanschluss, um auch in der Natur gekühlte Getränke zu haben und das Natel geladen werden kann.
Anschliessend fuhren wir noch zum Bunting Trail, um die Route zu wandern. Tolle Aussicht und schöne Felsen.
Vom Gehen in den Dünen, spürten wir am Abend unsere Beine mehr als sonst. Wandern im Sand ist doch etwas anstrengender als auf festem Boden.

 

 

2 Tag / 8. April       Las Vegas - Kanab            331 km
Zu einem Schnäppchenpreis haben wir ein riesiges Auto bekommen. Doris war zwar ein bisschen enttäuscht, dass es kein Surburban ist, aber wir haben viel Platz und sitzen gut.
Unser erster Weg heute Freitag, war in den Bass Pro Shop.
Wunderbar wie die ihre Umgebung gestaltet haben, sowieso sind in Amerika die Strassenborde und Brücken immer schön gestaltet. Mit Skulpturen, Bildern oder vielen Pflanzen.
Um Las Vegas herum war wieder wenig Autoverkehr, dafür mitten in der Wüste 2x Stau wegen Strassenarbeiten. Wir haben so viel Zeit verloren und deshalb keinen Ausflug in Kanab gemacht. Wir verschieben den auf Samstag. Kanab ist sehr hübsch und hat einige Sehenswürdigkeiten.

 

1 Tag  /  7.April      9182 km in 11 Stunden 30 Minuten
Heute haben wir unsere Amerikareise gestartet. Am Flughafen Zürich und Las Vegas hatte es kaum Reisende, es war fast unheimlich, so leer war es.
Der Flug war teilweise etwas stürmisch, aber immer nur kurze Zeit. Das Personal war sehr nett und zuvorkommend. 
Das Land von oben gesehen, hat uns wieder sehr beeindruckt. Diese Weite und Farben sind so speziell, dass ich mich fast nicht satt sehen konnte. Doris ist so lieb und überlässt mir immer die Fensterseite.
Den Zoll haben wir ohne Probleme passiert, anschliessend Auto abholen, Hotelzimmer beziehen und ab in den Walmart. Mussten ja Getränke und Zwischenverpflegung  einkaufen.